Grütze

Grütze besteht aus geschnittenen Getreidekörnern. Die Körner werden nicht wie bei der Mehlherstellung über den Walzenstuhl, sondern im Grützeschneider zerkleinert. In einem nächsten Schritt können in der Bürstenmaschine Schalenbestandteile entfernt werden.

Je nach der Intensität und Dauer des Schnittvorgangs entstehen verschiedene Grützenkörnungen von fein bis grob.

Häufig wird bei der Mehlmahlung anfallendes Schrot zu Grütze geschnitten. Über Siebe wird das geschnittene Schrot in Kornfraktionen zwischen Grieß und Graupen sortiert.

Grütze findet beim Brotbacken kaum Anwendung. Vorstellbar ist der Einsatz in Quellstücken oder Kochstücken, wenngleich Schrote schneller quellen. Auch als feiner Belag auf der Brotkruste kann Grütze dienen.

25. August 2021
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Quellen

Online-Enzyklopädie „Wikipedia“ – Stichwort „Grütze“

http://de.wikipedia.org/wiki/Gr%C3%BCtze

Abgerufen am: 25.02.2013

Lutz Geißler, Brotexperte

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Abgerufen am: 21. Februar 2024, 16:52 Uhr · © 2023, Lutz Geißler