knappe Gare

Andere Bezeichnungen: Dreiviertelgare, Zweidrittelgare

Die knappe Gare bezeichnet einen Garzustand des geformten Teiges während der Stückgare, der zwischen der Untergare (bzw. am Ende der Untergare) und der Vollgare liegt. Beim Fingertest sollte die eingedrückte Teighaut fast vollständig wieder zurückspringen. Der Teig vergrößert sich nach dem Wirken um ca. 50 – 70 %.

Ein mit Dreiviertelgare in den Ofen geschobenes Brot entwickelt gerade noch so viel Ofentrieb, dass sich Einschnitte oder Sollbruchstellen im Teig optimal öffnen und einen gelungenen Ausbund erzeugen.

Das Erkennen der knappen Gare erfordert viel Erfahrung.

16. August 2021
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Quellen

Lutz Geißler, Brotexperte

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Abgerufen am: 21. Februar 2024, 10:09 Uhr · © 2023, Lutz Geißler