Pseudogetreide

Zu Pseudogetreiden zählen Körnerfrüchte, die nicht aus der Familie der Süßgräser stammen, aber dennoch wie Getreide verwendet werden. Pseudogetreide wie Buchweizen, Amaranth oder Quinoa sind wichtige Ersatzpflanzen für Menschen, die an einer Glutenunverträglichkeit (Zöliakie) leiden. Sie enthalten kein Klebereiweiß (Gluten), aber viele hochwertige Mineralstoffe und Spurenelemente.

Pseudogetreide sind durch den fehlenden Kleber bzw. ohne Schleimstoffe (Pentosane) nicht per se backfähig. Aus Ihnen können ohne bindende Hilfsmittel wie Pflanzenfasern (z.B. Flohsamen, Leinmehl) nur Fladenbrote hergestellt werden. Sauerteige aus Pseudogetreiden verbessern die Nährstoffaufnahme aus den entsprechenden Backwaren.

25. August 2021
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Quellen

Alfred Biesel, Leser

Lutz Geißler, Brotexperte

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Abgerufen am: 21. Februar 2024, 8:43 Uhr · © 2023, Lutz Geißler