Weizen

Andere Bezeichnungen: Triticum vulgare

Weizen ist in der Botanik eine ganze Gruppe von Süßgräsern der Familie Triticum. Teil dieser Familie sind nicht nur die verschiedenen Weichweizensorten, sondern auch Dinkel, Emmer, Einkorn und Kamut.

Entscheidend für Weizen ist sein Klebergehalt und seine Kleberqualität (Verhältnis von Glutenin und Gliadin). Erst die Klebereiweiße machen den Weizen backfähig und ermöglichen lockere und wohlgeformte Brote.

Weizen ist ein anspruchsvolles Getreide, das lehmigen Boden benötigt und nicht in jedem Klima gedeiht. So wächst Hartweizen (Triticum durum) vor allem in feuchtwarmen (subtropischen) Klimaten, während Weichweizen (Triticum aestivum) gemäßigtere Bedingungen vorzieht.

Weizen war bereits in der Steinzeit bekannt. Sicher ist, dass er seit etwa 10.000 Jahren in Ägypten, Syrien und Äthiopien angebaut wird.

25. August 2021
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Quellen

Buch „Lernfelder der Bäckerei – Produktion“ von Claus Schünemann

Lutz Geißler, Brotexperte

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Abgerufen am: 21. Februar 2024, 15:29 Uhr · © 2023, Lutz Geißler